Während ich an meiner Bachelorarbeit zu nicht-normativen Kinderbüchern sitze und die Zeit langsam knapp wird, erschienen in den letzten Tagen einige gute Texte/ Videos/ Listen zu eben diesem Thema, die ich hier kurz teilen möchte:

WALTER DEAN MYERS fragt in der New York Times: Where are the people of color in chilrdren’s books und auch sein Sohn CHRISTOPHER MYERS greift das Thema auf. Grund ist eine neu erschienene Studie aus den USA des Cooperative Children’s Book Center at the University of Wisconsin, laut der es im Jahr 2013 in nur 93 von 3200 veröffentlichten Kinderbüchern um Schwarze Menschen ging. Unter dem Hashtag #colormyshelf  gibt es ebenfalls einige interessante Gedanken zu lesen. Ich vermute, dass die Zahlen im deutschsprachigen Raum noch schlimmer sind, allerdings habe ich bis jetzt dazu keinerlei Daten gefunden. Ich habe zuletzt bei umstandslos einen Text zu einem rassistischen Bibi Blocksberg Buch geschrieben und die Heinrich Böll Stiftung hat ein schönes Dossier zum Thema vorurteilsbewusste Kinderbücher veröffentlicht: Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt! Vorurteilsbewusste Kinderliteratur jenseits hegemonialer Weltbilder. inkl. einer Literaturliste von Gladt e.V.

Außerdem gibt es momentan in der Mediathek des Disney Channels die Serie Doc McStuffins zum Nachgucken: Doc McStuffins ist ein Schwarzes Mädchen* deren Mutter (!) Ärztin ist und die, weil sie selbst auch Ärztin sein möchte, ihren Spielzeugen bei allen möglichen Problemen hilft.

Wenn jetzt noch Verlage, bzw, Medien aller Art, die Kritik positiv umsetzen und mehr Kinder of Colour zu Wort kommen, wird ja vielleicht sogar alles gut…. Ich schreibe derweil weiter an meiner Arbeit.

„Well, when I was nine years old, Star Trek came on, I looked at it and I went screaming through the house, ‚Come here, mum, everybody, come quick, come quick, there’s a black lady on television and she ain’t no maid!‘ I knew right then and there I could be anything I wanted to be.” — Whoopi Goldberg, Quelle: t-funster.tumblr.com

 

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