Heute morgen wollte ich zum Sport gehen, stattdessen machte ich meinem Frust über das Schulsytsem auf Twitter Luft (dachte ich zumindest) bis es zu spät war noch loszugehen. Die Antworten, die ich bekam machten mich, obwohl sie gut gemeint waren, noch wütender. Jetzt habe ich schlechte Laune und deshalb wird es Zeit für diesen Text:

Es ist still geworden hier, ich weiß. Seit Anfang des Jahres haben sich meine Prioritäten verschoben. Ich tue das, wovon ich hier schon öfter geträumt habe. Energien umverteilen. und ich habe ein neues Mantra: alles wird gut. ich will es nicht positives Denken nennen, dazu ist es zu realistisch (haha) aber irgendwas hat neulich Klick gemacht. Ich will nicht mehr wütend sein. oder frustriert. Natürlich bin ich es trotzdem immer mal wieder. Aber ich lasse mich dadurch nicht mehr so blockieren.
Meine Strategie geht so: Mehr Zeit in die schönen Dinge investieren, dann bleibt auch mehr Kraft für die alltäglichen Kämpfe. (und oh ja, die gibt es weiterhin zur Genüge.)
Raus aus dem Internet. Dinge, die ich beinahe schon aufgegeben hatte wieder entdecken.
Bewusster wahrnehmen wann es mir schlecht geht, es annehmen und dann aktiv was dagegen tun. Fenster auf, Musik an, raus gehen. Wenn Menschen nicht zu mir kommen, gehe ich eben zu den Menschen. Wenn ich nicht raus kann: telefonieren anstatt chatten. Scheint belanglos hat aber für mich einen riesen Unterschied in der Wirkung. Hilfe einfordern anstatt auf sie zu warten. Das Potential von Freund_innenschaften nutzen. Gerne überrascht sein wie gut es klappt. und es dann genießen. die Sonne scheint. Es war ein langer Weg. jetzt mach ich erstmal Pause. <3

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