Die gute Nachricht ist, dass es mir  besser geht als letztes Jahr  um diese Zeit. Ich bin selbstbewusster und zuversichtlich und meistens ohne Angst und ich bin gerne allein. Ich genieße die Zeit mit mir selbst. Ich merke das ich immer mehr (zurück) zu mir selbst finde. und das ist gut.

Aber

dann gibt es Nächte wie diese. Diese ist nicht eine meiner besten Nächte. Ich bin frustriert und die passenden Worte dazu kommen nur in Fetzen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl hier sowieso schon alles gesagt zu haben und damit nicht weiter zu kommen. überhaupt mit irgendwas weiterzukommen wäre schön. ich stecke mal wieder fest. Es passiert ganz viel aber an der Grundsituation ändert sich nichts.

Double parent ohne Job. ich fühle mich als wäre ich eine Selbstverständlichkeit. Keine_r hört mehr richtig zu. oder kümmert sich. und ich vermisse schwach sein dürfen. nein halt, ich würde gar nicht schwach sein müssen wenn ich mal zur Ruhe kommen könnte. Endlich mal selbstbestimmt und unabhängig für mich und das Kind sorgen können. Viel mehr will ich ja gar nicht. Der Rest würde sich dann schon von selbst ergeben. denn..

ich vermisse Liebe. auch hier fühlt es sich an als wäre ich eine Selbstverständlichkeit. Frau Allein. erwische mich dabei, wie ich mich selbst frage ob ich eigentlich jemals geliebt wurde oder immer nur geliebt habe und ob das jemals anders sein wird. schüttle den Kopf und schimpfe mich selbst eine hoffnungslose Romantikerin. trotzdem fühlt es sich im Moment wie eine Utopie an dieses romantische Beziehung(en) haben. Auch weil ich gar nicht weiß ob ich gerade überhaupt dazu in der Lage wäre meine Freiheit aufzugeben mich auf andere Menschen einzulassen. Ja das widerspricht sich mit der Frage davor…

und alles hat irgendwas zu tun mit  Selbstverwirklichung und Sehnsucht oder Selbstverwirklichung vs. Sehnsucht …. ich weiß es nicht.

aber… es ist ja auch eine dieser Nächte.

 

Share: