CN: Depression

Ich weiß nicht warum ich nicht gemerkt habe, dass es mir wieder schlecht geht. Vielleicht wollte ich es nicht merken. Aber jetzt ist es wieder da. Wie naiv zu denken es würde jemals ganz weg gehen, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. Ich wünschte nur es würde nicht immer einen lieben Menschen kosten, den ich mit runter ziehe. 

Verliebtsein. Ist schon so lange nichts Schönes mehr für mich. ist Angriffsfläche für die Angst. Misstrauen. All das Übel was mal war.

Ich will nicht mehr belogen werden, sage ich und erreiche damit nur, dass ich belogen werde. Nicht aus Bosheit, sondern weil man* mir nicht weh tun will. weil ich zu viel bin. zu viel will. zu viel fühl… da kommt meine Wut und schreit. 

du hattest dir doch geschworen, dich nie wieder abhängig zu machen von einem anderen Menschen. 2 Jahre lang hast du über alternative Beziehungskonzepte nachgedacht & was Liebe eigentlich ist & dassdudochzuerstdichliebenmusst & die meiste Zeit klappt das doch gut mit dem Alleinsein & irgendwann kommen schon wieder Menschen, die liebenswürdig sind & dann wird alles anders & … jetzt vielleicht? 

Die Angst fegt alles vom Tisch. 

„Ich wusste nicht wie schlecht es dir geht.“ 

„Ich doch auch nicht.“

und nun?

‚Weiterkämpfen‘ sagt das Herz. ‚Bleib liegen‘ sagt die Angst.

Draußen wird es dunkel, ich mach die Augen zu und wünsche mich weg. 

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