#ohneVaeter ist eine Interviewreihe, mit  Eltern_Müttern* jeden Alters, die ihre Kinder (zum größten Teil) ohne Cis-Väter betreuen. Ausführliche Info zu meiner Motivation und wie ihr teilnehmen könnt findet ihr hier und hier.

IMG_0024

Stell dich bitte kurz vor:
Ich arbeite Vollzeit und bilde mich in meiner nicht vorhanden Freizeit beruflich weiter. Ich bin alleinerziehend mit 2 Kindern und Hund. Wir wohnen in Berlin.

Wie lange bist du schon Mutter*?
Seit 2004

Was ist für dich Familie? Was ist für dich Elternschaft?
Familie sind zuerst mal meine Kinder und ich. Dann meine Eltern und ein lieber Freund der Familie, der meine Loyalität hat, weil er für meine Kinder eine Säule in ihrem Leben ist und er alles für die Beiden tun würde. – Elternschaft ist für mich das gemeinsame Sorgen und Leben für die Kinder – Gib ihnen zu Beginn Wurzeln und später Flügel. – Elternschaft ist für Eltern besonders bei kleinen Kindern auch der momentane Verzicht auf Freiheiten zugunsten des Kindes und gleichzeitig das fördern und fordern nach zunehmender Verantwortung für sich selbst.

Wieviel Vater ist in eurem Leben?
Der Vater hat jedes 2. Wochenende Zeit mit den Kindern. Er hat keinen Alltag mit den Kids. Manchmal nimmt er die Kinder auch in den Ferien, aber leider nicht verlässlich und die Versuche es klar abzusprechen enden leider in Streitereien über gänzlich andere Themen.

(Wie) unterstützt er euch?
Er zahlt nach Gerichtsprozessen und mehr als 3 Jahren Wartezeit den Mindestunterhalt, solange ich Druck mache. Der ausstehende Unterhalt der 3 Jahre wurde jedoch auch nach 6 Jahren noch nicht gezahlt. Der Prozess läuft noch. – Persönlich unterstützt er uns nicht. Er vertritt die Auffassung, dass er durch die Unterhaltszahlung alle Pflichten erfüllt hat und sich aufs Kritisieren verlegen darf. – Das macht er gerne und ausgiebig.

Wer unterstützt euch?
Wir haben Unterstützung von den Großeltern und dem Freund. Diese 3 Personen würden im Zweifel alles stehen und liegenlassen, wenn es hier bei uns brennt. Ansonsten unterstützen wir uns gegenseitig. Die Kinder sind sehr verantwortungsbewusst und selbständig und sehr stolz darauf. Sie haben zwar einiges an Pflichten, aber auch mehr Rechte als andere Kinder in ihrem Alter. – Wenn ich krank im Bett liege oder einen unerwarteten Termin habe, kann ich das gut mit den Kindern absprechen und mich darauf verlassen, dass alles klappt.

Wie sieht eure finanzielle Situation aus?
Inzwischen haben wir scheinbar das schlimmste überstanden. Als ich noch in der Ausbildung war, war es schlimm. Da war am Ende des Geldes immer noch ganz viel Monat übrig. Da habe ich auch schlecht geschlafen und eben diese Sorgen zusätzlich gehabt. Inzwischen kann ich den Kindern auch ein teureres Hobby finanzieren. Nur den Urlaub planen wir immer noch als Camping. Aber wir können wegfahren. Und noch lieben die Kinder das Zelten. Und ich habe eine gute Isomatte, da kann man auch viel aushalten, solange das Wetter mitspielt. Und einen Hotelaufenthalt mit Hund kann ich mir andererseits auch nicht gut vorstellen oder den Hund weggeben, dass wir irgendwohin fliegen könnten??? Nee, das hat noch ganz viel Zeit.

IMG_0063 (2).JPG

Beschreibe doch einmal euren Alltag, einen ganz gewöhnlichen Wochentag z.B., (ohne Vater) bitte:
Was ist ein ganz gewöhnlicher Wochentag? Wir sind extrem durchgeplant. Das fängt beim Aufstehen an. Ich stehe um 5 Uhr auf und laufe mit dem Hund eine Stunde durch das fast leere Berlin. Das ist super, da werde ich wach und mache meinen Kopf frei. Wenn ich dann zurück bin und die Kinder wecke, habe ich meistens gute Laune, dass das frühe Aufstehen nicht mehr ganz so schlimm scheint und ich die Kinder leichter anstecken kann.

Dann heißt es schon hopp, hopp, für die Schule fertigmachen und los. Ich selbst nehme mir dann noch 20 Minuten um mich fürs Büro fertigzumachen. Dort wird sehr aufs Outfit geachtet. Also sind Hundehaare tabu. Aber das ist ok. Ich bin dort nicht privat, sondern Dienstleister und für die Kunden zuständig. Der Job ist toll und das Team arbeitet super und konzentriert zusammen. Die Arbeit geht dort leicht von der Hand und es herrscht eine herzliche Atmosphäre. Der einzige Wehmutstropfen dort – ich muss eine Stunde mit den Öffis fahren… Das sind 2 Stunden am Tag, die zur Arbeitszeit dazukommen, wo ich manchmal an meine Organisationsgrenzen komme. Mit den Kindern telefoniere ich im Zweifelsfall, wenn jemand von eine Frage hat. Aber das ist eher selten.

Meist müssen die Kinder nach der Schule mit dem Hund raus. Und zum Sport oder zur Nachhilfe gehen sie auch allein. Sie sind typische Schlüsselkinder. Dazu gehört eben auch, dass ich nicht immer mitbekomme, wenn sie doch noch mal den Fernseher anmachen, bevor ich nach Hause komme. Aber das finde ich ok. Das habe ich als Kind auch gemacht und auch genossen. Aber eigentlich läuft der Alltag sehr strukturiert ab. Jeder hat seine festen Aufgaben, wie Müll rausbringen, Hund füttern und Gassi führen. Hausaufgaben fertigmachen oder noch mal zur Bibliothek, Hefte hinlegen zum Kontrollieren etc. –

Einmal pro Woche nehme ich mir Zeit um mit einem der Beiden etwas exklusiv zu machen zum Beispiel einen Kakao trinken gehen. Dadurch hat jedes Kind wenigstens etwas Exklusiv und meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Dafür brauchen wir nicht lange. Es geht darum, gesehen und wahrgenommen zu werden. Wenn ich komme, mache ich meist schon Abendessen, kontrolliere Aufgaben oder helfe noch mal bei schweren Sachen und Recherchen. Dann planen wir auch direkt den nächsten Tag, wer welche Aufgaben hat, Essen gemütlich zu Abend und hören Hörbücher. Die Kinder spielen nach dem Abendessen meist und ich gehe noch eine kürzere Runde mit dem Hund. Wenn ich wiederkomme, setze ich mich oft an den Rechner und lerne oder surfe oder beantworte Mails. Spätestens um 21.30 Uhr nehme ich mir vor alles auszuschalten, was dann doch öfter nicht klappt. Die Kinder hören meist auch noch Hörbücher oder spielen bis sie müde sind.

Was ist schwer?
Zu sehen, dass ich weder auf Arbeit, noch zu Hause 100 % geben kann und irgendwas immer liegenbleibt. Heftig ist, wenn ich etwas Ungewöhnliches organisieren muss und ich dafür früher von der Arbeit gehen muss. Die Arbeitszeit nachzuarbeiten ist fast unmöglich und meine Urlaubstage nur sehr begrenzt. Freizeit habe ich nur am Wochenende, wenn die Kinder beim Vater sind.

Was ist leicht?
Zu sehen, dass es jedes Jahr besser wird. Umso mehr die Kinder allein machen können, umso entspannter wird es zu Hause. Vor allem reicht das Geld inzwischen um zumindest die finanziellen Sorgen los zu sein. Ich kann die Ferienbetreuung, was ich mit meinem eigenen Urlaub nicht abdecken kann, bezahlen ohne gleichzeitig innerlich zu heulen.  – Was mir wirklich gut gefällt, die Kinder und ich sind ein eingespieltes Team. Wir treffen viele Entscheidungen zusammen und so dass es für jeden passt.  Wenn wir am Wochenende zusammen erst um 10 Uhr frühstücken und dann den Tag vergammeln, Fernsehen und mit dem Hund die Umgebung erkunden, ist das sehr entspannend. Einkaufen mache ich meist kurz am Wochenende und in der Woche hole ich nach der Arbeit frische Sachen, alles mit Einkaufzettel und extrem effektiv, je nach dem in welchem Laden ich welche Sachen kaufen muss.

Was/Wer* empowert dich?
Was mich stark macht oder mir Kraft gibt – Zu sehen, dass sich fast alle Anstrengungen lohnen. Unsere wirtschaftliche Situation ist in den letzten 3 Jahren deutlich besser geworden und wenn ich die Weiterbildung gut schaffe, dann eröffnen sich noch mal finanzielle Spielräume.

– Ich bin sehr stolz auf mich. Meine Schritte sind sehr klein, aber beharrlich und zielgerichtet und das zahlt sich aus. Meine Kinder sind gesund und fröhlich und klug. Den Hund anzuschaffen, war eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre. Wenn die Kinder nicht hier sind, habe ich trotzdem feste Aufgaben, kann aber auch Freizeit genießen und mir fällt die Decke nicht auf den Kopf, weil es so still ist.

– Was mir auch Kraft gibt, auch wenn sich das komisch lesen mag: Ich bin sehr stolz darauf, dass die Kritik des Vaters der Kinder an mir abprallt. Ich habe sehr lange mit mir gehadert, ob ich eine gute Mutter bin, was das richtige für die Kinder ist… Das alles ist nicht nötig. Ich bekomme regelmäßig großes Lob für Beide, wie toll sie sind, wie selbständig und vorausschauend beide in den verschiedensten Situationen sind, sie helfen anderen ohne ihre eigenen Aufgaben zu vernachlässigen und halten sich aus Streitereien von Dritten raus, außer um zu helfen den Konflikt zu lösen.

Etwas gibt es noch, was ich unglaublich genieße: Ich leiste mir einmal pro Woche eine Putzhilfe. Wenn die nicht wäre… Nur schon die frisch gewaschene Kleidung, die irgendwie nie jemand schafft wegzuräumen oder der Fussboden auf dem nach 3 Tagen die Fellmäuse vom Hund rumschweben. Es tut gut, den Bereich abgeben zu können. Für mich ist putzen Strafarbeit. Meine Putzhilfe findet es toll. Also eine absolute WinWin Situation.

Denkst du politisch & gesellschaftlich wird genug für Mütter* getan?
Nein, ich denke die Gesellschaft ist gerade dabei den Wert der Mutterschaft noch weiter herabzuwürdigen. Wer Mutter ist, kann es nur falsch machen. Bleibt sie zu Hause, ist sie ein Heimchen, geht sie arbeiten, ist sie eine Rabenmutter. Ansonsten ist vollkommen normal, dass sie sich um alles und jeden Pups zu kümmern hat und dabei immer todschick aussieht, ach und Karriere muss sie auch machen. Wer in das Schema nicht reinpasst, hat es schwer und wehe man ist mal müde, traurig oder tatsächlich ausgebrannt…

Das macht doch keinen Sinn.

Eine Frau mit einen Baby sollte so lange zu Hause bleiben dürfen, wie sie es für richtig hält ohne dabei Angst haben zu müssen, dass die Rechnungen nicht bezahlt werden oder die Frau den Job verliert.

In der Hauptstadt einen Job zu finden als Alleinerziehende mit Kindern und ziemlich unflexibel in den Zeiten, ist fast eine Unmöglichkeit. Geschweige denn, dass der Job vernünftig bezahlt wird. Und ich bin mir sicher, dass das in ländlichen Regionen noch viel schwerer ist.

Und wenn das Kind sich aus irgendeinem Grund langsamer entwickelt, dann ist der Ofen ganz aus. Dann heißt es „Hallo Hartz 4“. Selbst ich habe in den letzten Jahren kaum Rentenpunkte sammeln können und bin von der Altersarmut bedroht, sollte ich jemals Rente bekommen.

Leisten konnte ich mir in den letzten Jahren nur selten etwas, jaja ich habe eine Putzfrau (und dafür rechtfertige ich mich, pffft). Ich würde so gerne Klavier spielen lernen. Stattdessen lernt mein Kind für das Geld Geige. So sieht es normal aus. Die Mama verzichtet, damit es den Kindern an nichts mangelt.

Die Mehrfachbelastung von Job, Haushalt und Kindern über viele Jahre sind kaum auszuhalten. Ich habe Angst, an welcher Stelle meine Gesundheit mir im Alter die Quittung gibt. 

Was fehlt?
Es fehlt die Sicherheit Kinder zu bekommen und zu wissen, dass ich Ausbildung und anschließend den Job den Bedürfnissen der Kinder angepasst ausüben kann. Es fehlt die Sicherheit, dass die Gesellschaft mich nicht stigmatisiert, weil ich die Mehrfachbelastung nicht tragen kann und daher „ Hartz4“ beziehen muss und die Kinder zu Haus betreuen will und das auch allein entscheiden sollte, ohne Druck von außen.

Die Weichenstellung für die Kinder findet bei der Wahl der Schule statt. Kann ich meinem Kind Nachhilfe bezahlen, dass es sich die Wunschschule aufgrund der Schulnoten aussuchen kann, wo ein tolle und starke Förderung möglich ist, oder eiert es auf einer Sekundarschule rum, wo es nur noch um Markenkleidung geht.

Das ist nicht richtig. Jedes Kind soll seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden, nicht danach, wie engagiert die Eltern sind oder wie viel Geld sie erübrigen können für externe Hilfen.

Will der Staat eigentlich selbständig denken Menschen? Man könnte meinen, nein.

Es fehlt die Sicherheit für Frauen, sich aus gewalttätigen Beziehungen lösen zu können und zu wissen, dass die Gesellschaft körperliche und seelische Gewalt, die die Frau erlebt hat, ebenso verurteilt und nicht als „nun hab dich mal nicht so“ bagatellisiert. Oder im weiteren, dass die Mutter die Kinder an diesen Menschen zum Umgang herausgeben muss, weil es ja nun mal der Vater ist. Und der habe doch nur die Mutter misshandelt, nicht die Kinder… Davon gibt es leider zu viele Berichte und Dramen, die für Mutter und/oder Kinder tödlich enden.

Eine Gesellschaft, die sich die Gleichberechtigung ins Grundgesetz geschrieben hat und trotzdem seit Jahrzehnten hinnimmt, dass Frauen auffällig weniger verdienen. Und hinnimmt, dass die Ungleichheiten zum „Nachteil“ des Mannes schnell aufgehoben werden, aber die Kluft zum Nachteil der Frau zementiert wird durch Sexismus in fast allen Lebensbereichen. Da reicht im Spielzeugladen oft der Blick in die Rosa-Abteilung , dass man sich fragen muss, ob die Männer und Frauen einen großen Schritt zurückgemacht haben in der Frage der Gleichberechtigung oder ob es diesen Schritt noch nie gab.

In der Frage der Bildung kann ich meinen Kindern nur empfehlen  langfristig eine Berufsrichtung anzustreben, die eher zu typischen Männerberufen gehört. – Und das empfinde ich als den falschen Weg, werde aber erst davon abweichen können, wenn meine Kinder in jedem Beruf die Chance haben mit dem zu erwartenden Verdienst eine Familie gut ernähren zu können.

Was wünscht du dir von deiner Umwelt?
Ein ganz persönlicher Lebenswunsch wäre, dass jemand von außen dem Vater der Kinder mal klar macht, wie er sie benutzt und welchen Schaden er anrichtet. Niemand, ob vom Gericht oder Jugendamt oder auch der Verfahrensbeistand, hat jemals klare Worte für das Verhalten des Vaters gefunden. Ich bin nach wie vor Opfer von familiengerichtlich legitimiertem Stalking und das über Jahre. – Irgendwer soll diesem Mann klar machen, dass er sofort damit aufhören muss.

Ich will, dass anerkannt wird, dass auch mein Tag  nur 24 Stunden hat und wenn ich mal krank bin, dass ich dann ins Bett gehöre und nicht an den Herd, weil dann bin ich zu Hause und kann auch mal wieder ordentlich putzen…

Ich will, dass externe Hilfen leichter zu erhalten sind und mich als Frau dabei aber nicht entmündigen. Wer die Kinder betreut, hat mir doch trotzdem nicht vorzuschreiben, wie ich die Kinder erziehen soll. Ein Ratschlag sollte kein Schlag sein.

Was wäre für dich persönlich das beste Familienkonzept?
Das Beste wäre, die Verantwortung teilen zu können. Ich kenne aber keine Familien, wo die Verantwortung und das Mitdenken hälftig geteilt werden oder waren. Von daher ist es wohl sehr exklusiv, dass ich die Entscheidungen allein treffe und allein die Verantwortung dafür übernehme. Bei anderen Elternpaaren werden die Entscheidungen gemeinsam getroffen, aber nur ein Elternteil muss die Verantwortung dafür tragen, welche Auswirkungen diese Entscheidungen haben. – Dieses Konzept hatte ich für kurze Zeit und ich bin Kompromisse eingegangen, und stand da aber mit den daraus resultierenden Pflichten alleine da… –

Also: Wer die Entscheidung trifft, soll auch die Pflicht tragen. Dabei ist es dann unerheblich, wenn der Vater meiner Kinder grundsätzlich an meinen Entscheidungen herumkritisiert. – Ich sehe, dass ich gute Entscheidungen treffe.


Findest du Support im Feminismus?
Schade, dass der Begriff Feminismus negativ konnotiert ist. Aber wenn man sich mal einliest, was Feminismus bedeutet, dann kann ich die Anliegen daraus unterschreiben.

Ob ich dort Hilfe finde? Nein, aufgrund der negativen Belegung, wäre es eine weitere Baustelle, die ich eröffnen würde, wenn ich mich als Feministin bezeichnen würde.  –

Was mich am Feminismus stört: Dieser geht davon aus, dass Männer und Frauen gleich sind. Das sind sie aber nicht.

Wichtiger ist doch die Unterschiede und die Übereinstimmung zu benennen und deren Wert zu schätzen. Zum Beispiel: Frauen bekommen Kinder, Männer zeugen sie. Das wird sich auch nur durch moderne Medizin verändern können. Daher können Männer niemals die besseren Mütter werden, wie der Spiegelartikel letztens fragte. Das ist eine Frage, die eine aufgeklärte Gesellschaft nicht stellen sollte, weil ich beides nicht an dieser Stelle vergleichen kann und wenn ich es doch versuche und beantworte, beraube ich das Kind um die Möglichkeit das andere Elternteil wertfrei und ohne Konkurrenz wahrzunehmen und zu lieben, weil es einfach da ist.

Platz für Wichtiges das ich vergessen habe:
Ich glaube, dass leider ein großer Geschlechterkampf angefangen hat. Es gibt Männer, die sich in ihrer Männlichkeit durch die veränderten Aufgaben auf dieser Welt bedroht sehen. Und anstatt ihren Platz in diesem Gefüge zu finden und sich über sich selbst zu definieren und ihre Stärken zu entwickeln, stellen sie die Frauen als schwach und unfähig dar um selbst nicht an sich arbeiten zu müssen. Wer es nötig hat andere zu erniedrigen um sich selbst als Stark hinzustellen, hat ein narzisstisches Problem.

_____________________

Beitragsbilder © Sabrina

Share: