ich schreibe diesen text 2 tage vor dem relaunch, ich bin müde und renne in gedanken schreiend im kreis. nichts scheint fertig zu sein. gestern wurde ich von meinem day job gekündigt. deshalb jetzt durchatmen. musik anmachen. schreiben.

ich bin nervös, denn ich bewege mich auf neuem terrain. ich habe schon immer gerne impulsive entscheidungen getroffen. einige davon waren riskant. manchmal gebe ich kurz vor dem ende auf, manchmal gleich am anfang schon. ich frage mich wie es dieses mal sein wird. aus der ecke winken mir depression und anxiety. sie kennen mich besser als ich sie. aber irgendwas ist jetzt anders. es scheint das erste mal zu sein, dass ich mir vertraue. weiß was ich will. ich möchte neue_alte wege gehen. in fußstapfen treten und podeste umschmeißen.

in den letzten wochen ist viel passiert. das große macht wütend und angst. das kleine hoffnung.
darum soll das hier ein schöner ort werden. schöne dinge sind wichtig. dinge die ich mag. und teilen möchte. es bleibt aber auch ein ort für protest. in zeiten, wie diesen brauchen wir beides. eigentlich immer. einen ort um zu zeigen, dass die uns nicht so leicht klein kriegen. wir sind nicht allein. wir sind viele. pathetisch. vielleicht. egal. wir. wir sind die, die das patriarchale rassistische kapitalistische system scheiße finden. fluchen, treten, beißen und lachen. viel lachen. wir seid ihr + ich. vielleicht. hoffentlich.

die alte hülle ist weg. #ohnevaeter bleibt. mehr musik kommt. t-shirts auch. meine sprache muss ich vielleicht noch finden. aber auch das ist ok. das gerüst steht. und um die bugs kümmern wir uns im vorbeigehen.

ich danke allen, die in den letzten wochen mit mir zusammen aufgeregt waren. die noch in letzter minute zu hilfe sprangen. mir mut gemacht haben. geduldig waren. sich jetzt freuen. los geht’s.

Share: